Die drei Makronährstoffe und wie viel benötige ich davon! Teil 1: Kohlehydrate

Kohlenhydrate sind Energielieferant, Sie bestehen aus Zuckermolekülen und sind u.A. Treibstoff für Muskeln und Gehirn. Deshalb wird oft empfohlen den Hauptteil der Kalorien daraus zu decken. Die meisten Menschen halten sich daran und da stellt sich die Frage ob das Sinn macht. Ein Fakt beantwortet das sehr gut. 2019 war das erste Jahr, in dem mehr Menschen an den Folgen von falscher bzw. Überernährung gestorben sind als Menschen verhungert sind. Und das keineswegs weil weniger Menschen verhungern, das ist leider nicht der Fall. Obwohl die medizinische Versorgung potentiell immer besser wird, sterben immer mehr Menschen an den Folgen von Übergewicht und den damit zusammenhängenden Erkrankungen. Daran sind nicht allein die Kohlehydrate Schuld, aber mittlerweile ist eigentlich klar, dass Sie eine Hauptrolle bzw. die Hauptrolle spielen.

Das entscheidende Hormon dabei ist das Insulin, dauerhaft zu viel davon kann negative Folgen haben. Es heißt immer Kohlehydrate sind „Treibstoff für Muskeln und Gehirn“. Im Prinzip stimmt das, aber heißt das auch, dass ohne Kohlehydrate Muskeln und das Gehirn nicht arbeiten können? Bedeutet das, dass Menschen die mehr Kohlehydrate essen muskulär leistungsfähiger sind und deren Gehirn besser arbeitet? Beides kann mit nein oder kommt drauf an beantwortet werden. Denn es kommt darauf an wie viele,  welche Art von Kohlehydrate konsumiert werden und der Körper kann auch ohne Kohlehydrate die Muskeln und das Gehirn versorgen, durch Mechanismen wie Ketose oder Gluconeogenese. Beides ist nicht so einfach zu erreichen und das muss auch nicht sein. Kohlehydrate sind auch nicht für alle der Feind und auch nicht die Verkörperung des bösen. Entscheidend ist es aber den eigenen Bedarf zu kennen und nicht dauerhaft viel mehr davon zu essen, als man benötigt, denn das führt bei den allermeisten zu erhöhtem Körperfett und u.U. zu den entsprechenden Folgen. Aber wie finde ich heraus wie viel ich benötige bzw. wie viel ich verdient habe. Es genau zu berechnen ist sehr schwierig, aber es gibt vier Faktoren, die entscheidend sind. Die drei Faktoren, die man recht einfach überblicken kann, sind Aktivitätslevel (Bewegung und Sport, wie viel verbrenne ich?) Muskelmasse und Körperfett. Der vierte Faktor ist die YPSI Hautfaltenmessung, die über die Messung von 13 Hautfalten weitere wichtige Informationen liefert.

Kohlehydrate sind also nicht grundsätzlich schlecht, es ist zunächst entscheidend die richtige Menge davon zu konsumieren. Wie bei vielen Aspekten der Ernährung ist also eine Individualisierung entscheidend. Dann musst Du nur noch die richtigen Kohlehydrate wählen, anschließend können Sie sehr hilfreich sein.

Welche Kohlehydrate die richtigen sind, was genau die YPSI Hautfaltenmessung ist und welches Training viele Kohlehydrate verbraucht verraten Dir diverse Artikel in meinem Blog!

Foto: Nicht die beste Kohlehydratquelle!

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