Meide diese 4 Inhaltsstoffe in der Ernährung! Teil 3 von 4: Soja

Soja ist seit einigen Jahren Hip, In, stark beworben und überall verfügbar. Zudem wird so gemacht als wäre Soja auch in Sachen Klima und Ökosystem der Heilsbringer und gesund.

Warum eigentlich? Hilft es dem Planeten? Ist Soja gesund?                              Das lässt sich leicht beantworten. Soja ist vieles, aber sicher nicht gut für den Planeten und schon gar nicht gesund. Dieser Artikel soll ein Beitrag zur besseren Ernährung, durch das Vermeiden von Soja sein, aber kurz einige Sätze zum Beitrag von Soja zur Weltrettung. Die Sojabohne ist relativ unproblematisch und anspruchslos im Anbau und damit wirtschaftlich ertragreich, damit dürfte bereits klar sein warum Soja stark beworben und überall verfügbar ist. Es lässt sich viel Geld damit verdienen, denn Sojaprodukte werden relativ teuer verkauft und billig produziert. Zudem ist der Sojaanbau gerade im Hinblick auf Ökosysteme, Waldbestände, der Wasserkreislauf des Regenwaldes, wichtige CO2-speicher und unzählige Tierarten eine Katastrophe. Da Soja eine recht hohe Notwendigkeit an Pestiziden hat, ist das Leben in der Nähe der Felder für Mensch und Tier mit erhöhten Erkrankungszahlen verschiedenster Erkrankungen verbunden. Zirka 85% des in Deutschland importierten Sojas stammt aus Südamerika, das meiste aus Brasilien. Um Platz für Sojafelder zu generieren,  werden Regenwälder und einmalige Lebensräume oftmals durch CO2-intensive Brandrodung vernichtet. Mit dem Verlust zahlreicher Wälder gehen gleichzeitig wichtige CO2-Speicher verloren. Nicht verschwiegen werden soll an dieser Stelle, dass Soja in erster Linie nicht für den Verzehr für Menschen, sondern zu 90% für die ertragreiche Massentierhaltung angebaut wird. Wenn Du also was Gutes für den Planeten und Deine Gesundheit machen willst, solltest Du auf Fleisch aus Massentierhaltung und Soja verzichten. Ist Du nämlich Fleisch aus Massentierhaltung, konsumierst Du indirekt Soja, mit allen negativen Folgen für den Planeten (siehe oben) und Dich selbst (das kommt jetzt).
Damit wären wir beim Hauptthema. Was ist Soja und warum ist Soja körperlich schlecht für mich?
Die Sojabohne häufig auch einfach als Soja bezeichnet, ist eine Pflanzenart und Ölsaat. Als Ölsaat werden Pflanzensamen bezeichnet, die zur Gewinnung von Pflanzenöl genutzt werden können. Bei der Nutzung spielt die Erzeugung von Lebensmitteln (Speiseöl) und Futtermitteln (Futteröl) eine wichtige Rolle. 100 Gramm Soja haben 340 Kalorien, die setzen sich aus 38 Gramm Eiweiß, 18 Gramm Fett und 6,3 Gramm Kohlehydraten zusammen. Das macht Soja auf den ersten Blick zu einem sehr guten Eiweißlieferanten und es soll dabei noch gesunde Fette liefern, beides ist falsch.
Hier zehn Gründe warum Du Soja meiden solltest:
1.) Die verwendeten Pestizide verbleiben natürlich in der Pflanze, dazu kommen Herbizide (z.B. Glyphosat) und Insektizide, alle drei eher weniger gesund.
2.) Soja beinhaltet sogenannte Phytoöstrogene, diese ähneln dem körpereigenen Östrogen. Soja verändert also u.U. den Östrogenhaushalt, was speziell bei Frauen und besonders bei Frauen nach der Menopause nicht gerade positive Effekte hat.
3.) Sojabohnen nehmen im Vergleich zu anderen Lebensmitteln pflanzlicher Herkunft höhere Gehalte an Cadmium, Nickel und Aluminium aus dem Boden auf. Aluminium ist ein Leichtmetall, Cadmium und Nickel sind Schwermetalle, zu viel davon kann diverse negative Symptome auslösen. Speziell in Soja-Säuglingsnahrung wurde ein erhöhter Aluminiumgehalt festgestellt, der Konsum sollte unbedingt vermieden werden.
4.) Bist Du Birkenpollenallergiker? Dann solltest Du Soja unbedingt meiden, da einige Eiweiße in Sojaprodukten dem auslösenden Allergen der Birkenpollen ähnlich sind.
5.) Soja enthält Goitrogene, diese können der Schildrüse schaden. Goitrogene können hemmend auf die Synthese von Schilddrüsenhormonen wirken, was zu einer verminderten Hormonabgabe führt. Goitrogene hemmen oder reduzieren u.U. die Aufnahme von Iod durch die Schilddrüse. Zudem können sie die Synthese von organischen Iodidverbindungen hemmen, sie werden für die Synthese von Schilddrüsenhormonen benötigt.
6.) Soja enthält reichlich Phytinsäure. Diese gilt als Anti-Nährstoff, da sie die in Pflanzen enthaltenen Mineralien bindet, welche unser Körper folglich nicht mehr aufnehmen und verwerten kann. Dazu gehören Zink, Kalzium, Eisen und Magnesium.
7.) Soja enthält reichlich Lektine, diese binden sich an die Darmwände, besonders des Dünndarms und können diese beschädigen. Durch die folgende Verkleinerung der Darmoberfläche kann dann u.U. die Absorptionsfähigkeit für wichtige Nährstoffe beeinträchtigt sein.
8.) Da die bereits erwähnten Phytoöstrogene ähnlich wie das weibliche Geschlechtshormon Östrogen wirken, verschlechtern Sie das Verhältnis von Östrogen zu Testosteron. Speziell beim Mann ist ein hoher Testosteronspiegel entscheidend für Leistungsfähigkeit.
9.) Die angeblich guten Fette bestehen zu 95% aus Omega-6-Fetten. Prinzipiell essen wir „westlichen“ Menschen viel zu viele Omega-6-Fette. Omega -6-Fette stehen im dringenden Verdacht Entzündungswerte zu erhöhen und somit die Entstehung zahlreicher Beschwerden zu begünstigen.
10.) 38 Gramm Eiweiß von 100 Gramm Soja sind tatsächlich viel, das stimmt. Auch die Biologische Wertigkeit ist mit 84 okay, das Ei hat 100. Ein Nachteil ist der im Vergleich zu anderen Eiweißquellen erhöhte Kohlehydratgehalt von Soja, der je nach Person, zu einer Erhöhung des Körperfetts führen kann.

Fazit:
Die gesundheitsfördernden Eigenschaften der Sojabohne sind eine Erfindung und zugleich eine Marketing-Strategie der gigantischen Nahrungsmittel- und Gentech-Industrie. Soja bietet keinen entscheidenden Vorteil und sehr viele Nachteile.

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Bild: Sojafeld

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